Felix

Als der Tierarzt mit mir die Bilder von der OP besprach, habe ich einen großen Schreck bekommen. Dass das Ellbogengelenk nicht in Ordnung is, war mir klar, aber das es so geschädigt ist, hat mich und den Tierarzt doch überrascht.

Und wieder von vorne: Langsamer Belastungsaufbau, kein Spielen und Toben, nicht die Katze die Treppe rauf und runter jagen und mit einem wehmütigen Blick einen großen Bogen um die Hundespielwiese. Man muß halt auch wenn es schwerfällt die Spaßbremse sein. Aber der Aufwand hat sich gelohnt.

Obwohl das linke Bein einige Zentimeter kürzer ist, als das rechte, und es nach der ersten OP hieß, Felix würde immer etwas humpeln, läuft er momentan (Dezember 2017) lahmfrei und gleicht die Beinlängendifferenz sehr geschickt aus. Wobei ich jeden Tag genieße, den er nicht lahmt, denn ich weiß es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis die Arthrose sich bemerkbar machen wird.

Allerdings haushalte ich auch mit seinen Kräften: Spaziergänge länger als 1,5 Stunden am Stück sind die Obergrenze, da er sonst Probleme bekommt. Oft muss ich der Spielverderber sein, denn ich passe genau auf, mit wem und wie lange ich ihn spielen und toben lasse, gerade bei Hunden, die größer und schwerer sind als er wird es problematisch. Das stößt bei anderen Hundebesitzern nicht immer auf Verständnis, da man Felix so in der Bewegung nichts ansieht, aber auch da bekommt man mit der Zeit ein breites Kreuz. Natürlich darf er auch Hund sein und spielen und toben.






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